5 Abfahrten für CSI
Nach Abschluss aller morgentlichen Rituale hatten wir uns für einen Ausflug nach Vrchlabi entschieden. Zum Schlittschuhlaufen sollte die Eishalle unser Ziel sein. Nach einem kurzen Zwischenstop im Snowpark, um die Schneelage zu checken, machten wir Kehrt und zogen uns kurzerhand die Snowklamotten an, um der Piste in Benecko mal einen Besuch abzustatten.
Ein kurzer Blick auf den Berg verriet uns, dass sich bereits eine Masse von fünf Leuten
bergab bewegte. Wir drängten uns an den Sessellift und mussten weniger als eine Minute anstehen…Unverschämtheit…Man konnte den Berg und die Schneedecke sicherlich nicht als Traum aller Snowboarder bezeichnen, aber für die Übung war er allemal ausreichend.. Und so fuhren wir fünf mal den Berg hinunter und waren nach einer kurzen Einkehr ganz schön platt, so dass wir den Heimweg antraten. Nach abgeschlossener Körperhygiene ging es ins Brauhaus nach Vrchlabi. Wir besichtigten dort den Rittersaal im Kellergewölbe. Leider hatten wir unsere Reisegruppe von vier Personen nicht angemeldet und so mussten wir doch mit der Gaststube im EG Vorlieb nehmen. Ausgehungert nach dem anstrengenden Tag schmeckte es allen gut…Beeilen mussten wir uns dann, weil die Hilde den Krimiabend ins Programm gerufen hatte. Nach CSI folgte die Knochenjägerin und schliesslich noch die Cleveren…Nach so umfassender Falllösung waren wir alle geschafft und wollten nur noch in die Furzmulle…das weitere Nachtprogramm bleibt unerwähnt…
Aufgeregtheit vor der ersten Ertüchtigung im Schnee
Um Null-Achthundert klingelte der Wecker. Denn heute hieß es endlich Board rausholen und “Ab in den Pappschnee”. Denn zu mehr hatte es dann doch nicht reichen können. Hatten wir doch schon um diese Uhrzeit wieder sage und schreibe 275 Grad Kelvin! Egal. Auf ging’s ins Schneeparadies Rokytnice nad Jerem…. (Fluss immer noch völlig uninteressant), wo uns schon die Warntafeln mit dem begrenzten Pistenbetrieb den Tag versüßen wollten! Doch dieses Hindernis ließ uns völlig kalt…und wir nahmen viermal eine Zeitkarte ab 11.00 Uhr… Die Piste war völlig mit Schnee bedeckt, wenn man die kleinen Felsen und Steine auslässt, die sich immer wieder in den Bug der Bretter festbeißen und die stolzen Holzkernbretter zum Kentern bringen wollten. Doch die gekonnten Manöver aller vier Fahrer hielten den Schaden in Grenzen. Beachtlich war auch die Geschwindigkeit des Skilifts, der immer wieder mit Aussetzern und verzögerter Bewegung die Leute ans Ziel bringen sollte. Nach gut 16802 Sekunden atemberaubender Abfahrtskünste entschieden wir uns heute das königliche Mahl wieder in einer gastronomischen Begegnungsstätte zu uns zu nehmen. Das Restaurant hieß: “PENSION MATULA”. Näheres dazu findet Ihr im Internet unter wäwäwä.rokytnice.com/matula
Immer noch ohne Schnee
Da immer noch kein Schnee liegt, haben wir vier entschlossen uns ins Auto zu setzen, um nach Vrchlabi zu fahren. Ein vorheriger Abstecher in das große Schneeareal Rokytnice nad Jerem…leider ist uns der Name des Flusses entfallen… brachte uns Erkenntnis, dass es hier in der Region doch möglich ist Schneesport zu betreiben und sportliche Leibesübungen in Gruppen durchzuführen. Schließlich fuhren wir weiter nach Vrchlabi. Dort angekommen, hielten wir es für nötig, bei einem netten Franzosen unsere Kronen in Speisen umzuwandeln. Dies sollte doch nur ein etwas kleinerer Snack vor dem königlichen Abendmahl sein, welches wir heute unter der Mithilfe von der Magd Hilde völlig allein zubereiteten. Danach hieß es 007 - Moonraker von 22.00 bis 01.00 Uhr! Unter der ständigen Beobachtung des Himmels, mussten wir mit Erstaunen feststellen, dass sich der Regen, der vom Himmel fiel, völlig in Schneeflocken umwandelte und zu Poden rieselte…Dies sollte die Grundlage für einen neuen Tag sein….
Januar 2006 – ähhh 2007 Neujahr
Schon im neuen Jahr hört man die guten Vorsätze. Nicole will nicht mehr rauchen! Köstlich! Nach dem heißersehnten Murmeltierschlaf fanden wir uns gegen elf Uhr in Omas gemütlicher Küchenecke zu einem ausgelassenen Frühstück zusammen. Auch Basti schmeckte es heute – wohl das erste mal am Neujahrstag! Gleich im Anschluss wurde unser traditioneller Frühschoppen vorbereitet. Das gut gekühlte Bier und der Edelsekt der Tschechischen Republik fanden ihren Platz auf dem Wohnzimmertisch. Zwischendurch sei zu bemerken, dass es immer noch nicht schneit. Um das Spielprogramm abwechslungsreich zu gestalten, entschieden wir uns für TABU. Nach einer pärchenweisen Runde, die sich jedoch als totales Desaster erwies, entschlossen wir uns zur geschlechterweisen Gruppierung. Eindeutig hoben sich die Frauen mit einem IQ von 120 zu 80 und einer höheren Flexibilität hervor. Denn kein Mann kann verstehen, warum auf die Zahl 16 die 18 folgt…ach übrigens…Basti kocht Antipasti mit Wasser.















